Wohnungssanierung im Denkmal

Herrenberg

Ein Haus aus dem Jahr 1712 im historischen Stadtkern von Herrenberg stellt andere Fragen als ein Neubau. Keine einzige gerade Wand, verspringende Bodenniveaus, viele kleine Räume, ein knarzen bei jedem Schritt – und gleichzeitig der Anspruch, zwei Bestandswohnungen zu einer barrierefreien, großzügigen Einheit zusammenzulegen. Genau das war unsere Aufgabe.

Der Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude verlangte Fingerspitzengefühl: Wo möglich, wurden die Deckenhöhen maximiert, um den Räumen mehr Luft zu geben. Das freigelegte Fachwerk blieb sichtbar – nicht als nostalgisches Zitat, sondern weil es dem Charakter des Hauses entspricht. Gleichzeitig ermöglicht der neue, offenere Grundriss ein modernes Wohngefühl und lässt sich flexibel an neue Lebensumstände anpassen. Die Trennung privaten und öffentlichen Räumen, zoniert durch reduzierte Schiebetürelemente, ermöglicht die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Aktivitäten. Ein durchdachtes Lichtkonzept setzt Räume in Szene, sodass die charmanten baulichen Eigenheiten des alten Gebäudes zu seiner herausragenden Qualität werden.

Kunden
Privat

Fertigstellung
2026

BGF
140m²

Zusammenarbeit
Juliane Wolzenburg, Harald Wolzenburg

Fotografie
Lennart Häring

Im Bau…

Umbau denkmalgeschütztes Fachwerkhaus 1712 – Zusammenlegung zweier Wohnungen
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